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Videoblogs

ARD-aktuell

1. Januar 2018

Glückwunsch – Warum die „tagesthemen“ auch nach 40 Jahren immer noch so wichtig sind

Die Nachrichtenwelt ist komplexer und schneller geworden. Jeden Tag rauschen Eil-Meldungen über das Smartphone, wird in Sozialen Netzwerken debattiert und Themen gesetzt.
Das sind viele lose Fäden, die am Ende eines Tages zusammengeführt, gewichtet und bewertet werden müssen. Das ist die Kernaufgabe der „tagesthemen“, die diese Aufgabe seit 40 Jahren machen: Den Blick am Ende eines Tages auf das Wichtigste des Tages zu richten. Klingt einfach, ist es aber nicht immer.
Die „tagesthemen“ erklären, analysieren und vertiefen. Das übergeordnete Ziel ist es, dass jeder Bürger sich eine Meinung bilden und somit an der Demokratie teilhaben kann.

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ARD-aktuell

31. Dezember 2017

Danke

Keine Sorge, hier kommt jetzt nicht der x-te Jahresrückblick, wäre jetzt auch ein bisschen spät. Für viele Menschen ist der Jahreswechsel eine Gelegenheit, einmal innezuhalten. Nicht der schlechteste Moment, um auch mal danke zu sagen. Weiterlesen

ARD-aktuell

1. November 2017

Welche Bilder soll die Tagesschau zeigen?

In den vergangenen Tagen haben wir über die Hungersnot in einigen Gebieten Syriens berichtet. Die Versorgungslage in Ost-Ghouta in der Nähe der Hauptstadt Damaskus ist katastrophal, berichtet unser Korrespondent Volker Schwenck. In seinen Beiträgen für die Tagesthemen am Sonntag und für die Tagesschau am Montag waren furchtbar unterernährte Kinder zu sehen, grauenhafte Bilder. Dürfen wir diese Bilder zeigen? Weiterlesen

ARD-aktuell

30. Oktober 2017

Besuch aus Dresden

Ab und zu sind bei uns Besuchergruppen zu Gast, die sich ansehen, wie wir die Tagesschau produzieren. Ich nutze diese Gelegenheit oft, um von unserem Publikum Feedback aus erster Hand zu bekommen. Meist ist die Resonanz positiv – klar, es sind eher die Fans, die die Tagesschau besuchen. Bei unserem heutigen Gast war ich mir nicht so sicher, ob wir dabei gut wegkommen: Benedict Bartsch kommt aus Dresden, ist 13 Jahre alt und betreibt den YouTube-Kanal Brainfox. Weiterlesen

ARD-aktuell

24. Oktober 2017

7 Parteien und die Tagesschau

Heute war die konstituierende Sitzung des Deutschen Bundestages. Dem Parlament gehören nun 7 Parteien in 6 Fraktionen an. Also einfach nur zwei Parteien mehr als vorher? Von wegen, die neue Zusammensetzung des Bundestages wird unsere Berichterstattung über Innenpolitik verändern. Weiterlesen

ARD-aktuell

17. Oktober 2017

Die Tagesschau ist „in dieser Form (nicht) überflüssig“

Heute hat einer der wichtigen deutschen Medienpolitiker eine Neuordnung von ARD und ZDF gefordert. Dabei merkte Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt an, dass im Zuge dieser Neuordnung die Tagesschau „in dieser Form überflüssig“ sei. Dass die Länder das Mediensystem in Deutschland gestalten, ist nicht nur legitim, sondern sogar ihre ureigenste Aufgabe. Aber das Zitat hat mich schon besorgt. Klar, als Chefredakteur der Tagesschau muss mich das angehen. Noch mehr sorge ich mich aber als Staatsbürger um den Fortbestand dieser Marke. Weiterlesen

ARD-Hauptstadtstudio

15. Oktober 2017

Knappe Ergebnisse in Niedersachsen

Die niedersächsischen Parteien kokettieren ja ganz gerne damit, dass es in Hannover lange Wahlabende und knappe Ergebnisse gibt. Das hat nachvollziehbare Gründe. Zum einen hat sich in Niedersachsen länger als in fast allen Bundesländern die klassische Struktur der großen Volksparteien erhalten. SPD und CDU sind strukturell beide noch in der Lage, Ergebnisse deutlich über 30 Prozent zu erzielen, denn das Land hat zum einen eine intakte Industriestruktur, vor allem in der erfolgreichen Automobilindustrie, und zum anderen stark landwirtschaftlich geprägte Regionen. So hat jedes Lager seine Hochburgen, und der Wahlkampf 2017 war nicht das erste Kopf-an-Kopf-Rennen der SPD und CDU.

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ARD-Hauptstadtstudio

15. Oktober 2017

Stephan Weil: Nicht aufregend, aber offenbar verlässlich

Vor knapp fünf Jahren war Stephan Weil ein blasser Kandidat gegen den strahlenden Ministerpräsidenten David McAllister. Das hat sich nun deutlich geändert. Seinen Kandidatenfaktor hat er gegenüber der letzten Wahl von 19 auf 31 Punkte steigern können. Der Kandidatenfaktor bezeichnet den Anteil der Wählerinnen und Wähler einer Partei, die bei unseren Befragungen angeben, hauptsächlich wegen des Kandidaten ihre Wahlentscheidung getroffen zu haben. 2013 war Stephan Weil gegenüber David McAllister der unbekanntere und in fast allen Kategorien unterlegene Kandidat. Heute gilt er gegenüber seinem Herausforderer Bernd Althusmann als glaubwürdiger, führungsstärker , bürgernäher und – was für einen SPD-Kandidaten ungewöhnlich ist – sogar als wirtschaftkompetenter. Mit 34 zu 30 Prozentpunkten hat er in dieser Kategorie einen knappen Vorsprung, aber der zeigt: Der Versuch, seine Aufsichtsratsarbeit bei Volkswagen anzugreifen, ist der CDU nicht gelungen. Diese Angriffe gingen ins Leere. Auch ein anderer Pfeil der niedersächsischen CDU hat nicht ins Schwarze getroffen, nämlich der Versuch, mit dem Unterrichtsausfall an den Schulen zu punkten. In Nordrhein- Westfalen hatte das noch erheblich zum Regierungswechsel beigetragen. Jetzt aber hat der Angreifer Bernd Althusmann einen entscheidenden Nachteil: Er war selbst im CDU-geführten Kabinett bis 2013 Kultusminster. 67 Prozent der Wählerinnen und Wähler meinen, das sei das gemeinsame Problem aller bisherigen Regierungen. Einen sichtbaren Kompetenzvorsprung hat die CDU allein auf dem Feld der Kriminalitäts- und Verbrechensbekämpfung aufbauen können. Hier trauen der CDU mit 44 Prozent deutlich mehr Befragte etwas zu als der SPD mit 29 Prozent.

ARD-Hauptstadtstudio

15. Oktober 2017

Niedersachsen: SPD durchbricht Abwärtstrend

Für die Union setzt sich der Abwärtstrend fort. Nach dem Absturz bei der Bundestagswahl kommt die CDU in Niedersachsen nun erneut auf ein historisch schlechtes Ergebnis. Zuletzt war der Stimmanteil 1959 mit damals 30,8 Prozent geringer. Die SPD hingegen hat den Abwärtstrend durchbrochen. So richtig ungetrübte Freude an einem Wahlabend hatte sie zuletzt vor fast fünf Jahren genau hier, in Hannover. Damals wurde die SPD zwar nicht stärkste Partei, hatte aber trotzdem mit starken Grünen den Regierungswechsel geschafft. Heute nun wird sie zum ersten Mal seit 1998 wieder stärkste Partei in Niedersachsen, dafür ist jetzt noch ziemlich offen, zu welcher politischen Konstellation das am Ende führt. Und noch eine Botschaft gibt es von diesem Wahlsonntag: Für die AfD wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

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